Förderverein für das Baukunstarchiv - NRW - Architektur Städtebau Ingenieurbau Landschaftsarchitektur

Einladung zur 4. ordentlichen Mitgliederversammlung

Montag, 12. April 2015, 18.00 Uhr
Rathaus Dortmund, historischer Trakt, Raum D111, Friedensplatz 5, Dortmund

Tagesordnung:
TOP   1: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP   2: Feststellung der Tagesordnung/Anmerkungen und Ergänzungen
TOP   3: Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 19. Oktober 2015
TOP   4: Sachstandsbericht durch Vorstand, Beirat und Gründungsbeauftragte und Aussprache
TOP   5: Kassenbericht 2015
TOP   6: Bericht der Kassenprüfer
TOP   7: Finanzplan 2016-2020
TOP   8: Entlastung des Vorstands
TOP   9: Schwerpunkte der Vereinstätigkeit im Gründungszeitraum
              - Ablaufplan der Planungs- und Bauphase 2016-2018
              - Förderanträge
              - Werbung und Außendarstellung
              - Strategie der Mitgliederwerbung
TOP 10: Richtlinie für die Ernennung von Ehrenmitgliedern
TOP 11: Verschiedenes

29.01.2016
Informationsbroschüre des Fördervereins für das Baukunstarchiv NRW e.V.

Die Informationsbroschüre des Fördervereins zum Baukunstarchiv NRW ist 2016 mit vielen Fotos und erläuterndem Text neu herausgekommen. In kurzen Kapiteln werden die Idee, der Nutzen, die Organisation, die Partner sowie die Philosophie des Hauses vorgestellt:
„Das Baukunstarchiv NRW ist ein Kunstmuseum der Baukultur mit Plänen, Zeichnungen, Modellen, Fotografien, Akten, Handschriften, digitalen Daten und Büchern und gleichzeitig ein Haus der Lehre und Forschung.“
weiterlesen / Broschüre als pdf-Dokument

Zur weiteren Information gibt es ein vierseitige Zusammenfassung der Gründungsgeschichte: Gründungsgeschichte

29.01.2016
Gesellschaftsvertrag für "Baukunstarchiv NRW" unterzeichnet

Das lang erwartete „Baukunstarchiv NRW“ nimmt konkrete Formen an. Mit der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages haben die vier zentralen Träger des ambitionierten Projektes nun einen wichtigen Schritt zur Realisierung des neuen Archivs vollzogen. Das „Baukunstarchiv NRW“ wird Nachlässe einflussreicher und regional bedeutsamer Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure sammeln und für die wissenschaftliche Bearbeitung zugänglich machen. „Architektur ist gebaute Geschichte“, erklärte Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, heute (29.01.16) bei der Vorstellung des Baukunstarchivs in Dortmund. „Es ist wichtig, dass das Werk prägender Architekten und Ingenieure erforscht werden kann, um für die Zukunft daraus zu lernen.“
Das Baukunstarchiv NRW wird seinen Standort im Gebäude des früheren Museums am Ostwall in Dortmund finden.

weiterlesen / Pressefotos

Hierzu gab es auch eine umfangreiche Berichterstattung in der Presse:
Ruhrnachrichten (PDF)


Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde am 19. Oktober 2015 der Entwurf des gGmbH-Vertrags zum Betrieb des Baukunstarchivs durch den Förderverein zusammen mit den drei Mitgesellschaftern angenommen. Die Satzung des Fördervereins wurde dem Ziel entsprechend angepasst. Die Satzungsänderung wurde dafür schon auf der 3. ordentlichen Mitgliederversammlung am 20. April 2015 verabschiedet.

Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

Montag, 19. Oktober 2015, 19.00 Uhr
ehemaliges Museum am Ostwall, Dortmund, Ostwall 7

Tagesordnung:
TOP   1: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP   2: Feststellung der Tagesordnung/Erweiterungen und Anregungen
TOP   3: Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 20. April 2015
TOP   4: Sachstandsbericht durch Vorstand und Beirat und Aussprache
              - Vorstellung der Entwurfsplanung
              - gGmbH-Vertrag
              - Finanzstatus
              - Förderanträge
TOP   5: Bericht der Kassenprüfer
TOP   6: gGmbH-Vertrag mit Beschlussfassung
TOP   7: Werbung und Außendarstellung
TOP   8: Strategie der Mitgliederwerbung
TOP   9: Bericht der Gründungsbeauftragten für die vier Aufgabenbereiche
TOP 10: Bericht über die Zwischennutzung des ehemaligen Museums
TOP 11: Verschiedenes

Einladung zur 3. ordentlichen Mitgliederversammlung

Montag, 20. April 2015, 18.00 Uhr
ehemaliges Museum am Ostwall, Dortmund, Ostwall 7

Tagesordnung:
TOP 1: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 2: Feststellung der Tagesordnung
TOP 3: Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 22. September 2014
TOP 4: Sachstandsbericht durch Vorstand und Beirat und Aussprache
TOP 5: Kassenbericht der Schatzmeisterin
TOP 6: Entlastung des Vorstandes
TOP 7: Nachwahl eines Vorstandsmitglieds
TOP 8: Eckpunkte des gGmbH-Vertrages mit Beschlussfassung
TOP 9: Ablaufplan der Planungs- und Bauphase 2015-2018
TOP 10: Finanzplan 2015-2020
TOP 11: Werbung und Außendarstellung / Strategie Mitgliederwerbung / Förderderanträge
TOP 12: Satzungsänderung
TOP 13: Personelle Ausstattung während des Gründungszeitraums
TOP 14: Richtlinien für die Ernennung von Ehrenmitgliedern
TOP 15: Verschiedenes

Einladung zur 2. ordentlichen Mitgliederversammlung

Montag, 22. September 2014, 18.00 Uhr
ehemaliges Museum am Ostwall, Dortmund, Ostwall 7

Tagesordnung:
TOP 1: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung
TOP 3: Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 4. Januar 2014
TOP 4: Sachstandsbericht durch Vorstand und Beirat und Aussprache
TOP 5: Kassenbericht 2013
TOP 6: Entlastung des Vorstandes
TOP 7: Wahl des neuen Vorstandes 2014 - 2016, Wahl der Kassenprüfer
TOP 8: Verschiedenes

Weitere Informationen:
Fortschreibung des Businessplans (Auszug) (PDF)
Dokumentation des Arbeitsstands – Stand Juli 2014 (PDF)

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde am 8. Januar 2014 die Satzung des Fördervereins dem Ziel angepasst, zukünftig die Trägerschaft über das Baukunstarchiv zu übernehmen. Die Änderungen der Satzung wurden am 17.03.2014 in das Vereinsregister (Amtsgericht Düsseldorf) eingetragen.


Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

Mittwoch, 08. Januar 2014, 18.00 Uhr
im Rathaus der Stadt Dortmund, Friedenspatz 1, Saal Hanse
(Garage Rathaus über Hansastraße zu erreichen)

Tagesordnung:
TOP 1: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung
TOP 3: Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 4. September 2013
TOP 4: Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 5: Sachstandsbericht durch Vorstand und Beirat und Aussprache
TOP 6: Änderungen der Satzung
           Hier: Neuformulierung der Präambel und Änderung des § 2 „Zweck, Gemeinnützigkeit und
           des § 8 „Beirat“(die bisherige Fassung der Satzung sowie die Änderungsentwürfe wurde            mit der Einladung versendet)
TOP 7: Verschiedenes

Einladungsanschreiben (PDF)

Einladung zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung

Mittwoch, 04. September 2013, 18.00 Uhr
in der Conference Area der Brune Immobilien GmbH, Kanzlerstr. 4 in Düsseldorf

Tagesordnung:
TOP 1: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung
TOP 3: Genehmigung des Protokolls der Gründungsversammlung vom 2. Juli 2012
           (wurde am 9. Juli 2012 per Email an die Teilnehmer versendet – Anlage)
TOP 4: Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 5: Sachstandsbericht durch Vorstand und Beirat und Aussprache
           (Anlage Organigramm und Finanzierungsplan)
TOP 6: Finanzbericht des Schatzmeisters und Bericht des Kassenprüfers
           (entfällt, da im vergangenen Geschäftsjahr keine Kassengeschäfte anfielen)
TOP 7: Entlastung des Vorstands
TOP 8: Änderungen der Satzung
           Hier: Neuformulierung der Präambel und Änderung des § 2 „Zweck, Gemeinnützigkeit“
           (die bisherige Fassung der Satzung sowie die Änderungsentwürfe wurde mit
           der Einladung versendet)
TOP 9: Verschiedenes

Einladungsanschreiben (PDF)

2. Offener Brief des Fördervereins vom 03. Mai 2013

Nachfolgend veröffentlichen wir hier den zweiten offenen Brief, der uns angesichts erster Reaktionen auf unseren ersten Brief notwendig erscheint.

Düsseldorf, 03.05.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Mitglieder des Fördervereins,

unser 1. Offener Brief vom 24.04.2013 hat sich mit der Leistungsbilanz der verschiedenen
Partner des Baukunstarchivs NRW beschäftigt und aufgerufen, über andere
Kooperationsformen zur Erreichung des Ziels nachzudenken.

Nachdem die Stadt Dortmund uns den Schriftverkehr zwischen der Stadt und der Kammer
der letzten 14 Tage übermittelt hat, da der Förderverein in einzelnen Passagen betroffen
war, kommen der Vorstand und der Beirat nicht umhin, den Fokus der Betrachtung auch in
Kenntnis der zwischenzeitlich von der Architekten- und Ingenieurkammer als Reaktion auf
unseren 1. Offenen Brief erstellten Synopse auf die Art der Zusammenarbeit in den letzten
500 Tagen zu legen.

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Offener Brief des Fördervereins vom 24. April 2013

Aufgrund jüngster Ereignisse, die sowohl das Projekt "Baukunstarchiv NRW" als auch das Schicksal des ehemaligen Museums am Ostwall in Dortmund beeinflussen werden, sehen sich Vorstand und Beirat veranlasst, in einem "Offenen Brief" die bisherigen Leistungen und Unterstützungen zu dokumentieren und einen eindringlichen Appell an alle Projektbeteiligte zu richten, all dieses nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

Düsseldorf, 24.04.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Mitglieder des Fördervereins,

die nachfolgenden Ausführungen geben einen Überblick über die aktuelle Situation des Projekts „Baukunstarchiv NRW“.

In einem Schreiben der Architektenkammer NRW vom 19.4.2013 wurde der Stadt Dortmund dargelegt, dass die Architektenkammer und die Ingenieurkammer Bau NRW den Betrieb des Baukunstarchivs nicht als gesichert sehen und sie ein negatives jährliches Betriebsergebnis errechnet haben. Des Weiteren wurden in dem Schreiben die Einrichtungskosten als nicht gesichert definiert. Die Argumente einer Gegenrechnung der Stadt Dortmund auf der Grundlage der seit Jahren gemeinsam von allen Beteiligten inklusive der Kammern ermittelten Zahlen, die einen gesicherten Betrieb ausweist, wurden von den Kammern nicht akzeptiert. In einem Gespräch im Ministerium mit Herrn Minister Groschek Mitte Februar 2013 sahen die beiden Kammerpräsidenten die Betriebskosten als gesichert an.

Für das Projekt wurden in den letzten Jahren zahlreiche Unterstützungen zugesichert und Leistungen erreicht, die nun alle auf dem Spiel stehen. Hierzu die wesentlichen Fakten:

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Rundbrief März 2013

Hier geht es zum Rundbrief an die Mitglieder des Fördervereins und an die Unterstützer des Projekts Baukunstarchiv NRW: Rundbrief März 2013 (PDF)

 

Rundbrief Januar 2013

Hier geht es zum Rundbrief an die Mitglieder des Fördervereins und an die Unterstützer des Projekts Baukunstarchiv NRW: Rundbrief Januar 2013 (PDF)

 

Bericht über den "Tag der offenen Tür"

Am Freitag, den 21. September begrüßten Walter Brune und Holger Pump-Uhlmann im Namen des Vorstands des Fördervereins zahlreiche Gäste im ehemaligen Museum am Ostwall. Sie gaben den Anwesenden einen kurzen Einblick zu den Zielen und den Hintergründen der Initiative, die zur Gründung des Fördervereins geführt haben.
Der Schirmherr des Fördervereins, Staatsminister a.D. Prof. Dr. Christoph Zöpel, hielt im Anschluss eine geradezu programmatische Rede, in der er die Wahrung baugeschichtlicher Zeugnisse anmahnte und ihre Bedeutung für die Baukultur einer Gesellschaft thematisierte. Dabei hob er nicht nur den Wert zahlreicher Bauten selbst sondern auch deren planerische Dokumente als Artefakte hervor.
Mit der Erkenntnis, dass die Gebäude unverzichtbar für die Identifizierung der Menschen mit ihren Lebensorten seien - insbesondere solche mit einer reichen Geschichte - appellierte Christoph Zöpel für den Erhalt des aktuell leerstehenden Gebäudes am Ostwall, das wie für die Nutzung als Baukunstarchiv geschaffen sei.
Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund, erläuterte den zahlreichen Gästen den Stand des Projekts. Seine Ausführungen zum organisatorischen Aufbau, zum funktionalen Nutzungskonzept und zur Finanzierung wurden mit Hilfe von Rundgängen unter seiner und Regina Wittmanns Führung durch die Räumlichkeiten des Gebäudes ergänzt.

Minister a.D. Christoph Zöpel bei seiner Ansprache Zahlreiche Gäste kamen in das ehemalige Museum am Ostwall

Den Nachmittag der Veranstaltung läutete eine Gespräch zwischen Wolfgang Voigt, stellvertretender Direktor des Deutschen Architekturmuseums und Wolfgang Sonne ein. Insbesondere zwei Aspekte traten in dem Zwiegespräch in den Vordergrund. Zum einen würden, wie Herr Voigt darstellte, Architekturarchive in Deutschland fast ausnahmslos durch staatliche Institutionen getragen, teilweise durch Kommunen, Länder, Universitäten oder Architektenkammern. Insofern stelle das geplante Baukunstarchiv NRW mit der Zielsetzung eines primär durch private Spenden gewährleisteten Betriebs eine Sonderstellung dar. Zum anderen sei festzuhalten, dass das Land NRW in der Vergangenheit schon erhebliche Verluste seines baulichen Erbes zu erleiden hatte, wie z.B. der "Böhm-Schock" oder "Bienefeld-Schock", d.h. der Ankauf von Nachlässe so bedeutender Architekten wie Gottfried Böhm oder Heinz Bienefeld durch das Frankfurter Architekturmuseum beweisen. Insofern sei es eigentlich überfällig, dass das Land Nordrhein-Westfalen eine Einrichtung zur Sicherung ihres baukulturellen Erbes einrichtet, wie es sie in anderen Bundesländern schon lange gibt.

siehe auch: WAZ-Bericht vom 22.09.2012

Führung durch das Haus durch Prof. Dr. Wolfgang Sonne   Wolfgang Sonne im Gespräch mit Wolfgang Voigt, stellv. Direktor des Dt. Architekturmuseums

 

Pressemitteilung

Düsseldorf, 02.07.2012

Gründung des Fördervereins für das Baukunstarchiv NRW

Heute wurde in Düsseldorf der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW unter der Schirmherrschaft des ehemaligen nordrhein-westfälischen Landesbauministers Prof. Dr. Christoph Zöpel gegründet.

Namhafte, der Baukultur des Landes verpflichtete Persönlichkeiten haben sich dazu entschlossen, mit Hilfe dieser Vereinsneugründung die Realisierung des seit langer Zeit geplanten Baukunstarchivs NRW zu fördern und daran mitzuwirken, die Finanzierung seines Betriebs nachhaltig zu sichern. Auslöser für diese Entscheidung war vor allem, dass in Verhandlungen der Gründungsinitiatoren unter der Ägide der TU Dortmund mit dem Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ergebnisse erzielt werden konnten, die in wenigen Monaten zu einer Entscheidung des Rates führen werden. Es besteht die begründete Hoffnung, dass der Rat der Stadt Dortmund noch in diesem Jahr entscheiden wird, das Gebäude am Ostwall, das seit dem Umzug des traditionsreichen Museums in das "U" zum Verkauf ansteht, zu behalten und mit Landesmitteln, die das Bauministerium zugesagt hat, zum Baukunstarchiv um zu bauen. Der Düsseldorfer Architekt und Stadtplaner Walter Brune, Gastgeber der Gründungsveranstaltung, hob hervor: "Wir müssen in den nächsten Monaten weitere Sponsoren gewinnen, damit die Kammern dem Rat die Überzeugung vermitteln können, dass ihre gemeinnützige Trägergesellschaft aus eigener Kraft die Betriebskosten wird finanzieren können" und Prof. Dr. Wolfgang Sonne ergänzte mit Blick auf den dringenden Raumbedarf des universitätseigenen Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst (http://www.bauwesen.tu-dortmund.de/archiv/): "Die nur für wenige Monate bestehende Chance, in der Universitätsstadt Dortmund das seit langer Zeit verfolgte Ziel an einem so optimal geeigneten Ort verwirklichen zu können, darf nicht an einer Deckungslücke für die Kosten des Betriebes scheitern!"

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Förderverein für das Baukunstarchiv NRW gegründet

Ein Aufruf  (Wolfgang Sonne)

Warum ein Baukunstarchiv NRW?

Baukunst ist nicht nur das, was steht und worum sich – wenn es gut ist – im Laufe der Zeit die Denkmalpflege kümmert. Baukunst ist auch die Vielfalt der Dokumente, die zu den Bauwerken geführt haben und in denen sich ihre Rezeption widerspiegelt. Wenn diese Dokumente – dazu zählen so schöne Dinge wie Zeichnungen, Pläne, Modelle, Fotografien, aber auch Akten, Bücher und Zeitschriften – nicht in einem Archiv aufbewahrt werden, gehen sie verloren – und damit ein Stück Baukultur. Obwohl Nordrhein-Westfalen das bauintensivste Bundesland ist, besitzt es kein solches weithin sichtbares Baukunstarchiv NRW. Die kleineren Niederlande – nur als Beispiel – betreiben mit dem NAI eine riesige Archivinstitution, die mit dazu beigetragen hat, aus niederländischer Architektur einen weltweiten Exportschlager zu machen.

Will Nordrhein-Westfalen nicht weiter Gefahr laufen, dass die Nachlässe seiner wichtigsten und bedeutendsten Architekten abwandern oder verloren gehen, muss es sich seiner regionalen Bedeutung und Verantwortung bewusst werden, und den herausragenden Dokumenten seiner Baukunst einen sichtbaren Platz schaffen. Dieses Baukunstarchiv NRW sammelt zu allen Bereichen der Baukultur: zur Architektur, zum Bauingenieurwesen, zum Städtebau und zur Landschaftsarchitektur. Darüber hinaus verknüpft es in einem digitalen Katalog alle in den verschiedenen Landesteilen bereits vorhandenen Baukunstsammlungen, die selbstverständlich vor Ort nicht nur bestehen bleiben, sondern auch weitergeführt werden sollen. Das Baukunstarchiv NRW ist in diesem Sinne vor allem Vermittlungsinstitution und wahrhaft landesweit konzipiert.

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